Ab sofort ist unter easyprax.de eine ausführliche, anschaulich bebilderte Download- und Update-Hilfe zu finden.

Tagesschau.de bringt seit neuestem Beiträge zur Einführung der elektronischen „Gesundheitskarte“:

Serie zur Gesundheitskarte:

Teil 1
Praxistauglich oder Notoperation?
Mit E-Gesundheitskarte und PIN zum Arzt

Teil 2
Datentransport mit Risiken und Nebenwirkungen

Tatsache ist in jedem Fall, daß auf die ersten Opfer dieser behördlichen Zwangsmaßnahme – die Ärzte in Nordrhein-Westfalen – nur zusätzliche Kosten und Mehraufwand zukommen, und daß zugleich alle Patienten in NRW ab Anfang nächsten Jahres statt einer Chipkarte zwei haben müssen: eine alte, falls sie außerhalb von NRW zum Arzt müssen, und eine neue für NRW. Zugleich benötigen die Ärzte in Nordrhein-Westfalen in jedem Fall neue Chip-Lesegeräte, und zwar provisorische, die die Zeit bis zu einer eventuellen und hoffentlich gar nicht stattfindenden Online-Anbindung aller Praxen an die zentrale Datenkrake der Behörde zu überbrücken haben. So gesehen ist die Verwirrung, welches Gerät sich der Arzt nun tatsächlich anzuschaffen hat, schon von vornherein perfekt.

Wären sich die Ärzte einig gewesen, hätten sie das Projekt sicher verhindern können. Aber wann sind sich die Ärzte schon mal einig gewesen? Gejammert wird immer erst nachträglich, wenn es zu spät ist. So war es seit eh und je.